Istvan Seidel
Der aus Ungarn stammende Maler und Lichtkünstler Istvan Seidel, wollte zunächst Chemiker, dann Physiker werden. Es folgte ein zweijähriges Studium der klassischen Archäologie und Philosophie, schließlich Malerei/Textil an der Burg Giebichenstein in Halle.
Sein ausführliches Studium der Malerei, Kunstgeschichte und Kunsttheorie führen Istvan Seidel zu tiefgründigen Erkenntnissen, die er in seiner Malerei, Zeichnung und Lichtinstallation immer wieder auf's Neue umsetzt.
Zu seinen Vorbildern zählen El Greco, Max Ernst und Alex Grey.
Istvan Seidel verwendet ausnahmslos aus Pigmenten selbst angeriebene Farben, mit eigenen Bindemitteln in Tempera, Öl und Gouache. Hierzu verwendet er nach altmeisterlicher Art nur die besten und erlesensten Qualitätspigmente, die die höchste bekannte Lichtechtheit aufweisen. Als Untergrund kommen nur beste Leinwände, Jute mit selbst hergestelltem Kreidegrund, selbst behandeltes und grundiertes Sperrholz und feinstes Ingres Büttenpapier der Firma Hahnemühle in Frage.Jedes Werk ist ein absolutes Unikat und mit größter Sorgfalt gefertigt, und weist eine ganz eigene Malweise auf. Die Pigmente und Bindemittel sind sorgfältig komponiert und aufeinander abgestimmt. Einige sind, wie in der Maltechnik der Rennaisancemeister in Schichten übereinander aufgetragen worden.
"Meine Bilder sind:
Dekorativ, doch anspruchsvoll
Einfach, aber raffiniert
Ornamental, doch unbequem
Ich male spontan, und doch sind die Schritte, die zum Bild führen bis auf's Kleinste durchdacht.
Wenn Sie finden, daß das ein Widerspruch ist, habe ich ein Beispiel für Sie:
Jemand sagte über Chopins Musik, seine Werke seien in Blumen gehüllte Granaten.
Ich wünschte, ich könne über meine Malerei ähnliches sagen." Zit. I.S.
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