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Weblog von pisti

Einladung zum Kunstraum Rauschickermann am 17.11. um 19 Uhr

Liebe Kunstfreunde,

hiermit lade ich sie recht herzlich zum diesjährigem Kunstraum ein:

am Samstag, 17.11. um 19 Uhr, Große Ulrichstr 19-21, 06108 Halle, weitere Öffnungszeiten: Mo 16-20Uhr, Di-Sa 12.20Uhr. 

Es wird eine musikalische Eröffnung geben und für Verköstigung ist gesorgt.

Der Kunstraum Rauschickermann ist so etwas wie der Senkrechtstarter unter den Produzentengalerien in Halle. Ohne jede staatliche Förderung haben es zwei Kunststudenten der Burg Giebichenstein geschafft, aus dem Stehgreif heraus einen Kunstraum zu schaffen, der in seiner Vielfalt so manche staatlich geförderte Einrichtung blass aussehen läßt. Nun also startet der Kunstraum nach 4 erfolgreichen Auflagen in die 5.

Also überzeugen Sie sich selbst, die Ausstellung wird nach der Eröffnung noch bis zum 22.Dez täglich geöffnet sein. Bei der Eröffnung und am 4. und 5. Dez werde ich persönlich vor Ort sein.

Eine vollständige Liste mit meinen eingereichten Arbeiten sehen Sie hier:

http://ubuntuone.com/6KGF0sEzI6Kbuho1FXwx9q

 

Louis Theroux DVD Collection - Online Quiz (Teil3)

gesponserter Artikel

Der investigative Journalist Michael Moore dürfte euch sicher ein Begriff sein.

Zu bekannt sind seine Werke "Fahrenheit 911","Bowling for Columbine" oder auch sein letzter Dokumentarfilm über das Geldsystem und die Wall Street Banker, als dass man ihn auch hier in Europa einen Unbekannten nennen sollte.

Doch wer kennt hierzulande schon Louis Theroux? Ein etwas magerer und schüchtern wirkenden junger Mann mit Hornbrille, dem man investigative journalistische Arbeit von dem Karat eines Michael Moore auf dem ersten Blick so gar nicht zutrauen würde.

Und doch gibt es in den USA zahlreiche Menschen, die gerade Louis Theroux subtilen Stil, den Menschen unterschwellige Fragen zu stellen, und dabei aus der Reserve locken, besonders hoch schätzen. Und so äußerte sich auch der Meister Michael Moore persönlich, und besonders lobend über die einzigartige und unverwechselbare Arbeit des Dokumentarfilmers.

Christina Aguilera

Not myself tonight

Fantastische Stimme, viel besser als Gaga, aber nicht so erfolgreich, zum Glück!

Das Leben eines Künstlers

So oder so ähnlich könnte es sich zugetragen haben,

als aus dem Häuflein Nichts ein großer Künstler wurde.

Natürlich ist das folgende Video nur eine Parodie, und sämtliche Ähnlichkeiten zu lebenden Personen, wie etwa Jonathan Meese rein zufälliger Natur....

Dennoch finde ich es erwähnenswert, was hier ein 20 Jähriger Hallenser Psychologiestudent an Reflexion des Künstlerklischees nicht ohne Selbsironie rüberbringt.

In wieweit jeder einzelne reelle Künstler sich darin wiederfindet, mag er selbst entscheiden.

Das Leben eines Künstlers from Florian Keller on Vimeo.

PS: der Spacko ist natürlich nach wie vor kein Künstler, doch das Publikum glaubt lieber dem Affentheater, als dem seriös Arbeitendem. Das ist glaub ich die Message des Ganzen.

das Frühlingsopfer

"Im April diesen Jahres stellte die Produzentengalerie in Stuttgart unter dem Titel "das Frühlingsopfer" aus.

Die 3 teilnehmenden Künstler waren:

Bernd Leistner/Bühnenbild,

Ingo Panse/Nachtfotografie,

Istvan Seidel/Schieferlichtgrafik und Lithografie 

Die Ausstellung wurde am 14. April mit Performance eröffnet, und war anschließend 2 Wochen lang zu sehen.

Grün, die Farbe des Aufbruchs

Die Ausstellung fand in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem Stuttgart 21 Park statt, der gerade in den Medien ist, und ein Wahrzeichen für Aufbruch und Bürgerbewegung geworden ist.

Und so haben wir passend zur Jahreszeit, zur Aufbruchstimmung unter den Künstlern und den dortigen Bürgern, dem Wahlergebnis und der Anregung des teilnehmenden Bühnenbildkünstlers Bernd Leistner eine komplette Wand in leuchtendes Grün eingehüllt.  Dieses leuchtende Grün war dann auch der passende Hintergrund zu Bernd Leistners großformatigen "Szenischen Studien", sowie den monochrom gehaltenen Schieferlichtgrafiken von Istvan Seidel.das Frühlingsopfer

Sonnensturm am 7.6.2011

Am Dienstag Vormittag, also vorgestern ereignete sich auf der Sonnenoberfläche eine gigantische Explosion.

Sie konnte sehr gut von der Erde aus beobachtet werden.

Es wird angenommen, daß einiges von der unglaublichen Masse, die da ins All geschleudert wurde in den nächsten Tagen bei uns auf der Erde ankommen wird. Zwar ereignete sich diese Explosion am Rande der Sonne, von uns aus gesehen, war also nicht direkt auf die Erde gerichtet. Dennoch warnen die Medien, vor möglichen Stromausfällen, und anderen Beeinträchtigungen unseres zivilen Lebens. Hier die Aufnahme von Dienstag, bereitgestellt von Helioviewer.

Wes Brot ich ess, des Lied ich sing


Moment mal, stammt dieser Spruch nicht noch aus dem Mittelalter? Sollte er nicht längst der Vergangenheit angehören, und haben wir heute nicht Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit?

Der Konzeptkünstler Santiago Sierra ist sicher nicht der erste bekannte Künstler, der einen hochdotierten Kunstpreis ablehnt.

Man denke hier etwa an Marlon Brando, der den Oscar für den Paten ablehnte, von einem Land, das die Indianer ausgerottet hat.

Doch besonders bedeutend finde ich das Argument, das der 44 Jährige, angesichts der gesellschaftlichen Missverhältnisse, die in unserer Zivilisation herrschen gebraucht.

So führt er aus: Die Kunst habe ihm eine Freiheit verliehen, auf die zu verzichten er nicht bereit sei - sein 'gesunder Menschenverstand' zwinge ihn, den mit 30000 Euro dotierten Preis zurückzuweisen.

Warum Prince der bessere Michael Jackson ist


Oder was kann ein heutiger Künstler von dem kleinen Mann aus Miniapolis lernen?

 

Am Morgen des 7.7.2010 schlage ich die Zeitung auf, und lese:

"Prince allein auf der Bühne, der US amerikanische Sänger sperrt die Medien für eine Bild/Ton Berichterstattung von seinem einzigen Deutschlandkonzert in der Berliner Waldbühne aus. Da verweigerte ihm die dpa auch gleich mal die schriftliche Berichterstattung."

Die Mitteldeutsche Zeitung gratuliert sogar der dpa zu der Entscheidung, aufgrund der Pressesperre auch auf die schriftliche Berichterstattung zu verzichten. Zu genug Hellsichtigkeit kann man die MZ jedoch nicht beglückwünschen, sind sie doch gerade die richtigen, die hier Meinungsfeinheit in der Presse einfordern.

Zudem liegt sie mit ihrer Einschätzung, die deutsche Presse würde sich für das Phänomen Prince nun aus Protest und Solidarität mit der MZ nun gar nicht mehr interessieren, wie wir gleich noch sehen werden, meilenweit daneben.

Ein Gedicht von Schiller an die Freunde

 

Und wie ich es verstehe, ein Apell gegen die Zombiekunst seiner Zeit.

 

Also jene, die Kunst nur als Prestige sehen, um sich und ihre Eitelkeit damit zu schmücken.

Die stets die vergangenen Epochen loben, und die großartigen Leistungen, die sich vor ihren eigenen Augen abspielen verachten. 

Ein Aufruf, die Realität der Kunst so zu nehmen, wie sie ist, und vom Künstler nicht zu verlangen, er solle sich anpassen, und gefällig werden.

Letztendlich eine Speerspitze gegen das Spießbürgertum.

Bitte aufmerksam lesen!

"Lieben Freunde! Es gab schönre Zeiten

Als die unsern – das ist nicht zu streiten!

Und ein edler Volk hat einst gelebt.

Könnte die Geschichte davon schweigen,

Tausend Steine würden redend zeugen,

Die man aus dem Schoß der Erde gräbt.

Doch es ist dahin, es ist verschwunden,

Dieses hochbegünstigte Geschlecht.

Wir, wir leben! Unser sind die Stunden,

Und der Lebende hat recht. 

 

Freunde!

 

Ist wirklich jeder Mensch ein Künstler?


Wenn man den Wahrheitsgehalt einer Aussage prüfen will, sollte man immer erst nach der Quelle gucken.

Der Mensch, der diesen Satz geprägt hat, was war er für einer? In welchem Kontext ist dieser Satz gefallen? Wurde er später vielleicht durch ein und die selbe Person wieder korrigiert, oder gar revidiert?

Als Beuys diesen Satz gesagt hat, war er auf dem Höhepunkt seiner Karriere als Fett- und Filzguru. Er war bereits ein weltweit renommierter Künstler und Professor. Er hatte seine Werke in vielen bekannten Galerien und Museen dieser Welt, und wurde mit öffentlichen Aufträgen, Ehrungen und Preisen nur so überhäuft.

Ein Gedicht von Brecht über Kunstrezension

Das ich sehr liebe, wie fast den ganzen Brecht.

Es weckt Hoffnung, daß eines Tages die Künstler die wirklich welche sind, die Stellung in der Gesellschaft bekommen werden, die ihnen gebührt.

Auch wenn die aktuelle Kunstszene von Blendern und Schaumschlägern dominiert wird: Dieses Gedicht lässt messerschaft durch ihre Nebelkerzen hindruchscheinen und zeigt, worauf es beim Künstler wirklich ankommt.

Viel Freude bei der Lektüre.

 

Die Literatur wird durchforscht werden

1
Die auf die goldenen Stühle gesetzt sind zu schreiben
werden gefagt werden, nach denen, die
Ihnen die Röcke webten.
Nicht nach ihren erhabenen Gedanken
Werden ihre Bücher durchforscht werden, sondern
Irgendein beiläufiger Satz, der schließen läßt
Auf die Eigenheit derer, die Röcke webten
Wird mit Interesse gelesen werden, denn hier mag es sich
um Züge
Der berühmten Ahnen handeln

Fazit der Ausstellung in der CAGP

Hier also zusammenfassend nochmals das Resümee von unserer ersten öffentlichen Ausstellung

Alles in allem ist es jetzt doch eine ganz schöne Ausstellung geworden, wie die neuesten Fotos belegen.

Klar gibt es noch hier und da ein paar Ecken und Kanten, an denen man noch feilen könnte, doch niemand erwartet von einer Produzentengalerie ernsthaft eine Präsentation, die musealen Charakter hat.

Im Museum sind wir (zum Glück) noch nicht angelangt, -wir leben noch! Außerdem wären dazu die Mittel, über die wir verfügen noch nicht ausreichend.

Rede zur Ausstellungseröffnung in der CAGP

Hier also meine Rede, die ich zur Eröffnung der ersten Ausstellung der Produzentengalerie in der Akademie hielt.

Ich gebe die Rede nur ungefähr und sinngemäß wieder, da ich sie frei mit nur einigen Stichpunkten in der Hand hielt.

Dieses dient der Dokumentation der wichtigsten Eckpunkte, die die Entstehung, die Ausstellung und die Zukunft der Produzentengalerie betreffen.

Für alle, die nicht dabei waren, an dem wunderschönen Frühlingstag des 7. Aprils, es war ein Mittwoch, trafen sich eingeladene Gäste,

Ausstellung in der Christlichen Akademie für Pflege- und Gesundheitsberufe CAGP/ Halle

Liebe Kunstfreunde,

es ist mir eine außerdordentliche Freude, die erste reale Ausstellung der Produzentengalerie anzukündigen und Euch herzlich dazu einzuladen.

 

Die Ausstellung wird eröffnet in der Woche nach Ostern am: Mittwoch, den 7.4.2010 um 17 Uhr, es gibt Musik von dem Duo 'La vie en rose' eine kleine Verköstigung, Laudatio, Rede und Gedichtvortrag. Die Künstler, die teilnehmen, werden vorrausichtlich anwesend sein.

 

Die CAGP, in deren Räumen wir ausstellen befindet sich am Riveufer 5, Gleich neben der Giebichensteinbrücke in Halle/ Saale.

 

Ich freue mich, Euch an dem Abend begrüssen zu dürfen, die Ausstellung wird noch bis zum 2.6. Mo-Fr 9-18 Uhr und Sa, So ausschließlich die Cafeteria mit unseren Arbeiten zu besichtigen sein.

"Kunst der Liebe" im Kabinett der Künste

Kabinett der Künste zeigte 2009 im Magdeburger Wissenschaftshafen zum 4. Mal das Projekt Illuxion.

Dieses Mal wurde ich vom Kulturanker e.V. eingeladen, mich daran mit der Gestaltung eines Raumes zu beteiligen.

Da mir der Kontakt von einem mir bekannten Arzt vermittelt wurde, sagte ich gerne zu.

Der Raum sollte vollkommen dunkel und schwarz sein. In ihm hängen gemalte Bilder im schwarzen Passepatout mit weißem Kern.

Jeder Besucher, der den Raum betritt, erhält vorher eine Taschenlampe seiner Wahl, und leuchtet sich seine Ausstellung sozusagen selber zusammen.

Dazu sollen Ovids Liebesgedichte zu hören sein.

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